Medienberufe im & ums Internet

Inhalt

Fachangestellte(r) für Medien- und Informationsdienste
Fachinformatiker/in
IT-Systemelektroniker/in
IT-Systemkaufmann/ -frau
Mediengestalter/in für Digital- und Printmedien
Multimedia - Autor/in
Multimedia - Konzeptioner/in
Multimedia - Producer/in
Multimedia - Programmierer/in
Multimedia - Projektleiter/in
Online- Journalist/in | Redakteur/in
Screen - Designer/in
Web - Designer/in
Webmaster/in

Fachangestellte(r) für Medien- und Informationsdienste

Die Tätigkeiten der Fachangestellten für Medien- und Informationsdienste sind wesentlich bestimmt von der Art der Einrichtung, von deren Größe und Reichweite sowie von dem Benutzer- und Kundenkreis. Trotz der Vielfalt der Einrichtungen und ihrer Hauptaufgaben weisen sie Gemeinsamkeiten in ihren Arbeitsgebieten auf.

Fachangestellte für Medien- und Informationsdienste

  • beschaffen und erwerben Medien, Informationen und Daten,
  • erfassen und erschließen Medien, Informationen und Daten,
  • sichern Medienbestände und sonstige Informationsträger,
  • recherchieren in Datenbanken und -netzen,
  • informieren, beraten und betreuen Kunden und Benutzer,
  • wirken bei der Öffentlichkeitsarbeit und im Marketing mit,
  • sind in der Verwaltung, Betriebsorganisation, Statistik, in kaufmännischen Bereichen sowie im Kassen- und Haushaltswesen tätig.
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Fachinformatiker/in

Fachinformatiker kennen und verstehen die fachspezifischen Anforderungen interner oder externer Kunden an komplexe Hard- und Softwaresysteme.
Auf der Basis ihrer technischen, betriebswirtschaftlichen und organisatorischen Kenntnisse sind sie in der Lage, luK-Probleme zu analysieren, Lösungen zu planen und zu realisieren. Sie führen neue oder modifizierte luK-Systeme ein und stehen den Kunden und Benutzern für die fachliche Beratung, Betreuung und Schulung zur Verfügung.

Fachrichtung Systemintegration:

Fachinformatiker der Fachrichtung Systemintegration realisieren kundenspezifische luK-Lösungen durch Integration von Hard- und Softwarekomponenten zu komplexen Systemen wie z. B. Client/Server-Systeme und Mehrbenutzersysteme. Sie können alle Komponenten entsprechend den Kundenanforderungen konfigurieren, einrichten und in Betrieb nehmen. Störungen werden unter Einsatz moderner Experten- und Diagnosesysteme systematisch eingegrenzt und behoben. Sie verwalten und betreiben als Dienstleister die luK-Systeme im eigenen Haus oder beim Kunden.

Fachqualifikation:

-Analyse und Design, Programmerstellung und -dokumentation, Schnittstellenkonzepte,  Testverfahren
-Schulung
-Systemintegration
-Benutzerunterstützung, Fehleranalyse, Störungsbeseitigung, Systemunterstützung
-Projektplanung, Projektdurch führung, Projektkontrolle und Qualitätssicherung im  Einsatzgebiet:
  • Rechenzentren
  • Netzwerke
  • Client/Server
  • Festnetze oder
  • Funknetze
Fachrichtung Anwendungsentwicklung:

Fachinformatiker der Fachrichtung Anwendungsentwicklung realisieren spezifische Software-Lösungen durch individuell auf den Kunden zugeschnittene Anwendungen oder durch Anpassung bereits bestehender Standardsoftware. Ihr Aufgabengebiet im Bereich der Anwendungsentwicklung umfaßt den gesamten Bereich der aktuellen luK-Technologien bis hin zu Multimedia-Anwendungen, Expertensystemen, technischen, mathematisch-wissenschaftlichen oder kaufmännischen Anwendungen.

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IT-Systemelektroniker/in

IT-System - Elektroniker planen luK-Systeme, installieren die entsprechenden Geräte, Komponenten und Netzwerke einschließlich deren Stromversorgung und Software und nehmen die Systeme in Betrieb. Sie realisieren kundenspezifische Lösungen durch Bereitstellen von Anwendungsprogrammen sowie durch Modifikationen von Hard- und Software. Sie beseitigen Störungen durch Austausch von Baugruppen und Geräten sowie durch Systemanpassungen. IT-System-Elektroniker sind im Sinne der Unfallverhütungsvorschriften Elektrofachkräfte. Neben diesen technischen Kompetenzen sind IT-System-Elektroniker mit betriebswirtschaftlichen, vertrieblichen und arbeitsorganisatorischen Zusammenhängen vertraut.

Fachqualifikation:

-Systemtechnik
-Montagetechnik, Stromversorgung, Netzwerke
-Serviceleistungen
-Instandhaltung
-Projektplanung, Projektdurchführung und Auftragsbearbeitung, Projektkontrolle und  Qualitätssicherung im Einsatzgebiet:
  • Computersysteme
  • Festnetze
  • Funknetze
  • Endgeräte oder
  • Sicherheitssysteme
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IT-Systemkaufmann/ -frau

IT-System-Kaufleute informieren und beraten Kunden bei der Konzeption kompletter luK-Lösungen und stehen Kunden als zentrale Ansprechpartner zur Verfügung. Sie leiten Projekte in kaufmännischer, technischer und organisatorischer Hinsicht, wie die Einführung oder Erweiterung einer luK-Infrastruktur, von der ersten Beratung bis zur Übergabe an die Anwender. Sie analysieren kundenspezifische Anforderungen an ein luK-System, entwickeln Lösungsvorschläge, kalkulieren und erstellen Angebote, informieren über Finanzierungsmöglichkeiten und erstellen die Nachkalkulation. Sie sind in der Einführung und Schulung der neuen luK-Systeme tätig und führen Werbemaßnahmen für die luK-Produkte ihres Hauses durch. IT-Systern-Kaufleute kennen den Markt und die Einsatzfelder der Produkte des Unternehmens. Ihnen sind betriebswirtschaftliche und arbeitsorganisatorische Zusammenhänge bekannt. Sie haben ein fundiertes Wissen über Vertriebsaufgaben und Verkaufsstrategien.

Fachqualifikation:

-Marketing
-Vertrieb
-Auftragsbearbeitung
-Analyse, Konzeption, Servicekonzepte
-Projektplanung, Projektdurchführung, Projektkontrolle und Qualitätssicherung im  Einsatzgebiet:
  • Branchensysteme
  • Standardsysteme
  • technische Anwendungen
  • kaufmännische Anwendungen oder
  • Lernsysteme
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Mediengestalter/in für Digital- und Printmedien

Die Herstellung eines Medienproduktes erfordert eine Vielzahl von Tätigkeiten und Produktionsschritten, bis das fertige Produkt zum Kunden gelangt. Die Aufgaben des Mediengestalters für Digital- und Printmedien umfassen die Kundenberatung, die Gestaltung und Realisation von Printmedien (Druckerzeugnisse wie Zeitschriften, Broschüren, Werbematerialien, Plakate usw.) und Multimediaprodukten (Internet-Sites, CD-Rom etc.) Zu seinem "Handwerkszeug" gehören moderne Grafik-, Layout- und Animationssoftware ebenso wie Zeichenblock und Farbstifte, mit denen die ersten Entwürfe der Produkte gemacht werden. Der Umgang mit der entsprechenden Hardware wie Digital- oder Laser-Drucker, Druckmaschinen und Belichter gehört ebenfalls zu seinen täglichen Aufgaben.

Aufgrund des breit angelegten Qualifizierungskonzeptes sind Mediengestalter für Digital- und Printmedien nahezu im gesamten Produktionsprozess der Multimediaproduktion und der Druckvorstufe einzusetzen. Als Druckvorstufe bezeichnet man all die Arbeitsschritte der Planung und Gestaltung von Druckerzeugnissen vor der eigentlichen Drucklegung und Endfertigung des Produktes.

Fachrichtungen [Medienberatung, -design, -operating, -technik] :

Die Fachrichtung Medienberatung ist ausgerichtet auf Kundenberatung und -betreuung, kaufmännische Auftragsarbeiten sowie Aufgaben im Bereich des Projektmanagements und Marketings. Die Aufgaben des Mediengestalters dieser Fachrichtung sind die Planung des Projektbudgets, die Terminüberwachung, die Planung von Personal und Sachmitteln, z. B. Hard- und Software. Er übernimmt Aufgaben im Bereich des Projektmanagements vom ersten Kundenkontakt bis zur Auftragsabwicklung. Die Kalkulation des Angebots, Vorbereitungen von Präsentationen oder eigene Projektpräsentationen beim Kunden gehören ebenso zu seinen Aufgaben. Die Fachrichtung Medienberatung ersetzt nicht die kaufmännische Ausbildung, sondern verzahnt technische Qualifikationen mit kaufmännischen Ausbildungsinhalten. Aus diesem Grund erwirbt der Mediengestalter ebenso wie seine Kollegen der anderen Fachrichtungen schwerpunktmässig technisches Know-how, das für die Herstellung von Print- oder Multimedia-Produkten benötigt wird.

Im Bereich Mediendesign stehen gestaltungsorientierte Aufgaben im Mittelpunkt. Mediengestalter dieser Fachrichtung entwickeln eigenständig oder im Team Designkonzepte, gestalten Text-, Bild-, Grafik- und Bewegtbilddaten für ein Multimedia- oder Print-Produkt. Dies können Internet-Sites oder CD-ROMs ebenso wie Zeitschriften, Broschüren oder Werbeprospekte sein. Er gestaltet Bildschirmoberflächen und hinterlegt die Benutzerschnittstellen, die Links und Buttons, mit denen der User durch das Menü navigieren kann. Die Gestaltung des Layouts einer Broschüre gehört ebenso zu seinem Aufgabengebiet wie die Zusammenführung von Texten, Bildern und Grafiken entsprechend der Konzeptvorgaben. Mittels moderner Grafik-, Bildbearbeitungs- und Textverarbeitungsprogramme ist es möglich, medienübergreifende Datensätze zu erstellen, d.h. unabhängig davon, welches Medienprodukt - Multimedia- oder Print-Produkt - hergestellt werden soll.

Die Fachrichtung Medienoperating beinhaltet vorwiegend die technikorientierte Kombination von Text-, Bild-, und Grafikdaten für Multimedia- oder Print-Produkte. Mediengestalter dieser Fachrichtung bereiten die Daten so auf, dass sie mehrfach genutzt werden können, speichern sie auf verschiedenen Datenträgern und sorgen dafür, dass die gleichen Daten auf verschiedenen Ausgabemedien ausgegeben werden können, z. B. können am Grafikcomputer gestaltete Seiten, die Texte, Fotos oder Grafiken enthalten, als Print-Produkt ausgedruckt werden, gleichzeitig aber auch ins Internet gestellt werden, mit zusätzlichen Links oder Buttons versehen und visuell animiert werden.

Mediengestalter der Fachrichtung Medientechnik sind die Spezialisten für den Einsatz der entsprechenden Hard- und Software. Sie sind verantwortlich für die Bereitstellung der Ausgabemedien, sie führen die Datenausgabe in verschiedenen Medienprodukten - Reprografie oder Digitaldruck - aus und stellen Endprodukte in Einzel- oder Serienfertigung her. Zu ihren Aufgaben gehört ebenso die Kontrolle und Dokumentation des gesamten Produktionsprozesses zur Qualitätssicherung der Produktion.

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Multimedia - Autor/in

Bei gelungenen Multimedia-Anwendungen, wie zum Beispiel interaktiver Lernsoftware oder einem spannenden Online-Krimi, wird der Nutzer als aktives Element in die "Geschichte" einbezogen und zum Mitmachen angeregt. Die Drehbücher für solche Abläufe sind das Werk von Multimedia-Autoren. Sie schreiben interaktive Manuskripte, die als multimediale Produkte umgesetzt werden können. Im Gegensatz zu "klassischen" Autoren schreiben sie in der Regel nicht linear, sondern für eine Struktur mit Links und Verknüpfungen. Sie müssen sich in die Denkweise des potenziellen Nutzers hineindenken können. Die Ansprüche an Multimedia-Produkte sind in den letzten Jahren erheblich gestiegen und haben eine Spezialisierung der Autoren erforderlich gemacht.
Das Aufgabengebiet variiert je nach Art der multimedialen Produktion. Multimedia-Autoren schreiben Texte für Spiele, Multimedia-Reiseführer, Multimedia-Nachschlagewerke oder für Lernsoftware.
Sie legen in ihren Skripten fest, nach welchem Ablaufplan eine Anwendung funktionieren soll und welche Medienkomponenten eingesetzt werden. Hierfür ist eine enge Zusammenarbeit mit den anderen Teammitgliedern (Grafik, Programmierung, etc.) der Multimedia-Produktion notwendig. Die einzelnen Phasen der Entwicklung sollten Multimedia-Autoren vertraut sein, ebenso die technischen Möglichkeiten. Auch wenn sie nicht selbst programmieren oder Grafiken erstellen, sollten sie doch wissen, was sich umsetzen lässt.
Wie Drehbuchautoren für den Film müssen auch Multimedia-Autoren in Bildern denken können. Text ist nur ein Baustein in den vielfältigen Gestaltungsmöglichkeiten.

Zur Erstellung der Manuskripte führen Multimedia-Autoren Bedarfsanalysen durch und ermitteln die genauen Anforderungen, die ein zukünftiges Multimediaprodukt haben muss. Anschließen recherchieren Multimedia-Autoren die Inhalte und bereiten sie nach multimedialen Gesichtspunkten auf. Die Vermittlung des Wissens erfolgt nicht allein über Text, sondern auch über Animationen, Sprache und interaktive Elemente, für die Multimedia-Autoren die Drehbücher erstellen. Sie legen Ablaufpläne fest und entwerfen in Absprache mit dem Produktionsteam eine inhaltlich sinnvolle Bedienführung für die Anwendung.

Spezialisierung:
Autoren für interaktive Lernsoftware werden auch als E-Learning-Autoren bezeichnet. Lernmedien können entweder als Computer Based Training (CBT) oder als Web Based Training (WBT) angeboten werden. Autoren für diese Medien brauchen spezielles Fachwissen des jeweiligen Lehrgebietes und müssen sicher und in großem Umfang recherchieren können. Häufig haben E-Learning-Autoren einen pädagogischen Hintergrund oder Erfahrung im Bereich Lernorganisation. Zukünftig wird auch verstärkt die Tätigkeit von Online-Redakteuren den Arbeitsaufgaben von Multimedia-Autoren gleichen. Journalisten für Online-Medien werden nicht mehr bloß Texte mittels Content-Management-Systemen auf Web-Seiten stellen, sondern interaktive Berichte, Reportagen oder Geschichten entwickeln. Hierfür sind weitgehend die gleichen Kenntnisse der technischen und gestalterischen Möglichkeiten der multimedialen Anwendungen erforderlich, wie sie auch für Multimedia-Autoren unerlässlich sind.

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Multimedia - Konzeptioner/in

Multimedia-Konzeptioner sind in erster Linie dafür verantwortlich, sämtliche Funktionen eines Multimediaproduktes einzuplanen und mit dem Budget abzustimmen, das für ein entsprechendes Projekt veranschlagt wurde. So ist für diesen Beruf sowohl eine genaue Kenntnis der Umsetzungsmöglichkeiten von Multimediaanwendungen, aber auch ein umfangreiches Wissen in Sachen Marketing und Betriebswirtschaft erforderlich.
Nicht in jedem Multimedia-Unternehmen wird man Konzeptioner antreffen. Häufig wird deren Aufgabe auch von den Multimedia-Projektleitern oder den Multimedia-Autoren übernommen. Umgekehrt gibt es aber auch den Fall, dass Konzeptioner auch an der inhaltlichen Gestaltung mitwirken.
In der Regel entwickeln und verkaufen Multimedia-Konzeptioner die Konzepte für verschiedene Multimedia-Produkte wie Internetauftritte, CD-/DVD-ROM oder Softwareanwendungen. Sie sind Teil eines Produktionsteams mit Multimedia-Autoren, Multimedia-Programmieren, Grafikern/Screendesignern.

In Zusammenarbeit mit den Projektleitern sind Konzeptioner für die Akquisition, den Vertrieb und die Kundenberatung bei der Planung und Umsetzung von Multimedia-Produkten verantwortlich. Nach den Wünschen und Anforderungen des Kunden fertigen Konzeptioner einen ersten Entwurf für die Realisierung des Projektes an, wobei die Kunst darin besteht, möglichst alle Bedürfnisse des Kunden optimal an das zuvor kalkulierte Budget anzupassen. In so genannten Scribbles halten Konzeptioner den Aufbau und die Zusammenstellung des Produktes fest und entwerfen auf dieser Grundlage ein Storyboard, an dem sich die Autoren, Grafiker und Programmierer dann bei der Umsetzung orientieren. Wie in einem Drehbuch wird hier genau festgelegt, wie der Benutzer durch die Multimedia-Anwendung geführt wird, wann und wo er Informationen erhält und in welcher Form die einzelnen Medien zusammenspielen sollen. Das fertige Konzept präsentieren Konzeptioner dann beim Kunden und stimmen mit diesem Änderungen ab.

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Multimedia - Producer/in

Multimedia-Produkte und -Anwendungen bestimmen gegenwärtig und wohl auch in Zukunft viele Arbeits-, Lern- und Freizeitbereiche. Ob Computerspiele, Lernsoftware oder Unternehmenspräsentationen - das Zusammenspiel von Text, Bild und Ton steht im Mittelpunkt. Bei der Entwicklung solcher Multimedia-Produkte kommt es in der Planung und im Projektmanagement auf ein genaues Verständnis der neuen Medien und ihrer technischen Möglichkeiten an. Wer ein solches Projekt leitet, muss wissen, wie sich der Inhalt einer CD-ROM gestalten lässt, wie eine Website logisch und anwenderfreundlich strukturiert wird. Ein Multimedia-Projektleiter sollte demnach umfangreiches technisches Verständnis, aber auch kreativ-gestalterisches Gespür mitbringen. Häufig werden Multimedia-Projektleiter auch als Multimedia-Producer bezeichnet.

Multimedia-Projektleiter nehmen die Mittlerrolle zwischen dem Kunden und dem Projektteam der Multimedia-Produktion ein und sind für die Planung und Abwicklung des gesamten Projektes verantwortlich. Auf der einen Seite müssen also die Wünsche und Anforderungen des Kunden ganz genau erfasst werden, auf der anderen Seite muss das Projektteam aus Konzeptionern, Autoren, Grafikern/Designern und Programmierern zusammengesetzt und auf seine Aufgaben vorbereitet werden. Hierfür sind genaue Kenntnisse der Produktionsschritte und über die technische Umsetzbarkeit unbedingt notwendig. Multimedia-Projektleiter müssen wissen, wie sich der User einer Anwendung verhält und auf welche Weise der gewünschte Nutzen eines Multimedia-Produktes erzielt werden kann.
Gleichzeitig ist von einem Projektleiter auch Führungsqualität und Durchsetzungsvermögen gefragt, für die Kundenseite Beratungskompetenz und Einfühlungsvermögen. Mit dem Auftraggeber müssen alle Details für die zukünftige Anwendung genau abgestimmt werden, häufig braucht der Kunde auch Unterstützung bei der präzisen Ausformulierung seiner Wünsche, die dann in das Produkt einfließen sollen. Da die Auftraggeber nicht zwangsläufig selbst aus der Multimedia-Branche kommen, muss der Projektleiter über die Besonderheiten und Möglichkeiten der neuen Medien aufklären und flexibel für alle Bedürfnisse Lösungsvorschläge unterbreiten.

Dem Projektleiter obliegt auch die Budgetverantwortung. Sowohl für den Kunden als auch für die Agentur muss er die Kosten für ein Projekt kalkulieren und dafür sorgen, dass diese während des Produktionsprozesses auch eingehalten werden. Zugleich ist er für die Qualitätssicherung verantwortlich.

Multimedia-Projektleiter arbeiten in Multimedia-Agenturen, in den Multimedia-Abteilungen von Unternehmen oder bieten als selbständige Berater für die Multimedia-Branche ihre Dienstleistung an.

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Multimedia - Programmierer/in

Wie bei den anderen Berufsbildern des Multimedia-Bereiches gibt es auch für Multimedia-Programmierer eine große Nähe zu den anderen Produktionsbereichen und Überschneidungen mit den anderen Berufen. Häufig werden Multimedia-Programmierer auch als Multimedia-Fachleute bezeichnet, wobei diese Beschreibung irreführend ist, da auch Konzeptioner, Multimedia-Autoren und Multimedia-Designer unter diese Berufsbezeichnung fallen können.
Multimedia-Programmierer schreiben Programme, die multimediale Produkte erst funktionieren lassen. Ihr Arbeitsgebiet unterscheidet sich deutlich von dem "klassischer" Programmierer, die in erster Linie logisch-rechnerisch denken müssen und beispielsweise Datenbanken oder Berechnungssysteme programmieren. Multimedia-Programmierer müssen dagegen künstlerisch ambitioniert sein und in Bildern, Darstellungsformen und Animationen denken.

Mit Hilfe von Scriptsprachen, Standards, Beschreibungssprachen und Autorensystemen setzen Multimedia-Programmierer die Programmierung von Websites, CD- und DVD-ROM, Lernsystemen und andere Multimedia-Anwendungen praktisch um.

Dafür brauchen Multimedia-Programmierer neben umfangreichem technischem Verständnis ein ausgeprägtes Gespür für Darstellung und Design. In enger Zusammenarbeit mit der Grafikabteilung und den Konzeptionern fügen sie die so genannten Assets zusammen. Das sind die einzelnen Elemente aus Video, Audio, Bild und Text.
In der Regel haben Multimedia-Programmierer einen genauen Ablaufplan der Produktion, das Storyboard, als Grundlage für ihre Arbeit. Mit Beginn der Konzeptphase arbeiten sie eng mit den Projektleitern, Konzeptionern, Screen-Designern und den Auftraggebern zusammen. Häufig werden schon für das erste Konzept Bildschirmdarstellungen (Screens) und Navigationsstrukturen (Menus) erstellt und Dummies, also Demoversionen der späteren Anwendung, programmiert.
Ist der Kunde mit dem Konzept einverstanden, beginnt die Arbeit an den Storyboards und dem Programmkonzept der Anwendung. Anschließend werden die Assets produziert. Gemeinsam mit den Grafikern und Autoren wird festgelegt, wie die Bilder, Grafiken und Animationen aussehen sollen.

Am Ende einer Produktion werden die verschiedenen Medien und Interaktionstechniken in eine erste Fassung gebracht. Zu diesem Zeitpunkt fallen in der Regel auch die Mängel und Fehler einer Produktion auf. Für die Programmierer bedeutet das, die Probleme zu beleuchten und die Programmstruktur zu überprüfen.

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Multimedia - Projektleiter/in

Multimedia-Produkte und -Anwendungen bestimmen gegenwärtig und wohl auch in Zukunft viele Arbeits-, Lern- und Freizeitbereiche. Ob Computerspiele, Lernsoftware oder Unternehmenspräsentationen - das Zusammenspiel von Text, Bild und Ton steht im Mittelpunkt. Bei der Entwicklung solcher Multimedia-Produkte kommt es in der Planung und im Projektmanagement auf ein genaues Verständnis der neuen Medien und ihrer technischen Möglichkeiten an. Wer ein solches Projekt leitet, muss wissen, wie sich der Inhalt einer CD-ROM gestalten lässt, wie eine Website logisch und anwenderfreundlich strukturiert wird. Ein Multimedia-Projektleiter sollte demnach umfangreiches technisches Verständnis, aber auch kreativ-gestalterisches Gespür mitbringen. Häufig werden Multimedia-Projektleiter auch als Multimedia-Producer bezeichnet.

Multimedia-Projektleiter nehmen die Mittlerrolle zwischen dem Kunden und dem Projektteam der Multimedia-Produktion ein und sind für die Planung und Abwicklung des gesamten Projektes verantwortlich. Auf der einen Seite müssen also die Wünsche und Anforderungen des Kunden ganz genau erfasst werden, auf der anderen Seite muss das Projektteam aus Konzeptionern, Autoren, Grafikern/Designern und Programmierern zusammengesetzt und auf seine Aufgaben vorbereitet werden. Hierfür sind genaue Kenntnisse der Produktionsschritte und über die technische Umsetzbarkeit unbedingt notwendig. Multimedia-Projektleiter müssen wissen, wie sich der User einer Anwendung verhält und auf welche Weise der gewünschte Nutzen eines Multimedia-Produktes erzielt werden kann.

Gleichzeitig ist von einem Projektleiter auch Führungsqualität und Durchsetzungsvermögen gefragt, für die Kundenseite Beratungskompetenz und Einfühlungsvermögen. Mit dem Auftraggeber müssen alle Details für die zukünftige Anwendung genau abgestimmt werden, häufig braucht der Kunde auch Unterstützung bei der präzisen Ausformulierung seiner Wünsche, die dann in das Produkt einfließen sollen. Da die Auftraggeber nicht zwangsläufig selbst aus der Multimedia-Branche kommen, muss der Projektleiter über die Besonderheiten und Möglichkeiten der neuen Medien aufklären und flexibel für alle Bedürfnisse Lösungsvorschläge unterbreiten.

Dem Projektleiter obliegt auch die Budgetverantwortung. Sowohl für den Kunden als auch für die Agentur muss er die Kosten für ein Projekt kalkulieren und dafür sorgen, dass diese während des Produktionsprozesses auch eingehalten werden. Zugleich ist er für die Qualitätssicherung verantwortlich.

Multimedia-Projektleiter arbeiten in Multimedia-Agenturen, in den Multimedia-Abteilungen von Unternehmen oder bieten als selbständige Berater für die Multimedia-Branche ihre Dienstleistung an.

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Online- Journalist/in | Redakteur/in

Journalisten arbeiten in vielen verschiedenen Bereichen: bei Zeitungen und Zeitschriften, in Radio- und TV-Sendern, für PR-Agenturen, in Öffentlichkeitsabteilungen und im Internet. Die Arbeitsschritte unterscheiden sich je nach Medium und Aufgabengebiet, die Methoden journalistischer Arbeit allerdings nicht. Viele Journalisten sind im Laufe ihres Berufslebens für verschiedene Medien tätig. So wechseln Redakteure vom Radio zum Fernsehen, aus der Printredaktion in den Online-Bereich und umgekehrt. Fachleute diskutieren, ob es überhaupt den Beruf des Online-Journalisten gibt. "Online-Journalismus ist kein neuer Beruf", stellte U. Booms von Spiegel Online apodiktisch fest. Die Zukunft wird zeigen, ob das richtig ist.

Die Online-Redaktion ist verantwortlich für Konzeption und Realisierung von Online-Publikationen. Dazu gehören Themensuche und Recherche, das Verfassen von Texten, die Überarbeitung von Beiträgen aus dem "Mutter-Medium" und das Aktualisieren von bereits im Netz stehenden Texten. Je nach Größe der Redaktion gibt es Ressorts, in denen entsprechende Fach-Journalisten arbeiten.

Der Online-Redakteur schreibt, redigiert Texte und überlegt sich passende Überschriften. Entweder bespricht er die graphische Gestaltung des Beitrags mit einem Layouter oder es ist durch ein Redaktionssystem mehr oder weniger vorgegeben, wie Fotos, Grafiken und auch Animationen auf der Site integriert werden können.

Dabei stehen Online-Redakteure vor der Aufgabe, Themen und Inhalte mit den technischen Möglichkeiten des Internets zu verbinden. Lange Texte werden in kürzere Abschnitte sinngerecht unterteilt und diese Parts per Hyperlinks mit einander verknüpft. Zusätzlich zu Fotos und Grafiken können die Texte durch Sound, Animationen und auch Videos ergänzt werden.

In einem sich schnell wandelnden Medium sind auch die Tätigkeiten von Online-Redakteuren großen Veränderungen unterworfen. In den ersten Jahren stand technische Kompetenz an erster Stelle, heute wird verstärkt journalistisches Können gefordert. Natürlich hängen die Arbeitsanforderungen vom entsprechenden Verlag ab. Als Faustregel gilt: je größer die Redaktion desto stärker können sich die Redakteure auf die rein journalistische Arbeit konzentrieren.

Wie sich die Arbeitsabläufe in Zukunft entwickeln werden, ist bei einem "Medium in der Pubertät" - so der Titel eines Spiegel-Forum zum Thema Online-Journalismus - noch offen.

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Screen - Designer/in

Ob eine Website oder eine CD/DVD-ROM den Benutzer anspricht und zu längerem Verweilen einlädt, hängt neben der Strukturierung vor allem auch von der optischen Aufmachung der Oberfläche und der einzelnen Anwendungen ab. Die Gestaltung von Multimedia-Produkten liegt in der Hand von Multimedia-Designern, häufig auch als Screen- oder Kommunikations-Designer bezeichnet. Damit hat sich das ursprüngliche Aufgabengebiet von Mediendesignern von reiner Grafik, Bildbearbeitung und Typographie auf Bildschirme und Displays erweitert. Im alltäglichen Gebrauch begegnen wir dem Werk von Multimedia-Designern beispielsweise bei der Online-Bestellung im Internet oder beim Selbstbedienungs-Banking am Serviceterminal der Bankfiliale. Ob Computerspiel oder Unternehmensdarstellung im Web, das Design entscheidet in den meisten Fällen, ob eine Anwendung angenommen oder abgelehnt wird.

Die Aufgabe von Multimedia-Designer besteht in erster Linie in der Gestaltung von Bildschirmoberflächen nach funktionalen und ästhetischen Gesichtspunkten. Sie müssen dafür sorgen, dass sich der User in der Anwendung schnell orientiert und mittels grafischer Führung mühelos die Informationen abrufen kann, die er benötigt. Gleichzeitig müssen beim Design von Multimedia-Anwendungen die Vorgaben des Kunden, wie Corporate Design oder spezielle Wünsche genau berücksichtigt werden. Von der Konzeption bis zur endgültigen Fertigstellung von Websites und anderen interaktiven Computeranwendungen sind Multimedia-Designer maßgeblich an der Entwicklung und Gestaltung beteiligt.

Bevor Multimedia-Designer mit der Arbeit am eigentlichen Produkt beginnen, müssen sie zunächst Entwürfe für die spätere Anwendung erstellen und diese mit dem Kunden abstimmen. Dabei sollten schon alle Details, die für die Umsetzung des Entwurfes wichtig sind, berücksichtigt werden. Hat der Auftraggeber die Entwürfe akzeptiert, beginnt die Arbeit am Produkt selbst.
Mit spezieller Software, wie Grafik-, Animations-, Bildbearbeitungsprogrammen und HTML-Editoren, fügen Multimedia-Designer Text, Ton und Bild zusammen, erstellen Animationen und Videostreams und sorgen so für die gestalterische Umsetzung des Konzeptes, das von Multimedia-Autoren oder Konzeptionern erstellt wurde.

Das Hauptaugenmerk liegt dabei auf der Bedienerfreundlichkeit, dem schnellen und fehlerfreien Laden und der korrekten Darstellung der Anwendung auf dem Rechner des Nutzers. Außerdem muss für viele Produkte bedacht werden, dass nicht jeder Nutzer unbedingt auch ein Experte auf dem Gebiet der Anwendung ist. Die Benutzerführung sollte für Laien wie Profis gleichermaßen gut verständlich und zugänglich sein.
Grundkenntnisse in Programmierung sind ebenfalls notwendig, auch wenn die eigentliche Umsetzung der Multimedia-Anwendung auf Softwareebene in den Händen der Multimedia-Programmierer liegt.

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Web - Designer/in

Web Designer sind zuständig für die fortgeschrittene Gestaltung und Programmierung von Websites und Web Interfaces. Zu Ihren Aufgaben gehören: Grafische Gestaltung der Website, Entwicklung des Benutzer-Interfaces und der Navigation. Programmierung dynamischer Websites auf der Basis von JavaScript und DHTML. Umsetzung von Corporate Design/Corporate Identity von Unternehmen und Institutionen für das WWW. Multimediale Aufbereitung der Website, z.B. mit Macromedia Flash. Aufbereitung und Einbindung von Audio- und Video-Daten.

Web-Designer/innen sind verantwortlich dafür, wie der erste, optische Eindruck eines Internet-Auftritts oder einer anderen multimedialen Anwendung gestaltet ist. Das Design einer Website soll dem Nutzer einerseits die Orientierung erleichtern. Andererseits muss Design die gewünschten Inhalte durch Bildsprache, Farben und Typografie unterstützen und so die entsprechende Emotionalität wecken, den Nutzer also in die richtige Stimmung versetzen.

Web-Designer/innen arbeiten bei Werbe- und Multimedia-Agenturen, Providern und anderen Online-Dienstleistern, Medienunternehmen, Softwarehäusern, Versandhandelsketten, die ihre Waren über das Internet anbieten sowie in PR-Abteilungen von größeren Unternehmen, Verlagen und Institutionen.

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Webmaster/in

Fast so alt wie das Medium Internet ist auch der Begriff des Webmasters. Damit werden Personen beschrieben, die für Websites zuständig und verantwortlich sind. In der beruflichen Praxis handelt es sich bei Webmastern um Generalisten mit Kenntnissen in den Bereichen Web Business Management, Web Design, Web Administration und Web Programmierung. Webmaster konzipieren, strukturieren und programmieren Internetseiten. Häufig geschieht dies in enger Absprache mit anderen Bereichen, wie Grafik, Redaktion, Marketing o.ä. Sie sind für die reibungslose Funktion der Website zuständig und betreuen diese in technischer Hinsicht. Die Tätigkeitsfelder für Webmaster sind fast ebenso vielfältig wie die Aufgaben. Webmaster arbeiten als Angestellte oder Selbständige für Internet-Provider, Systemhäuser, Agenturen, Behörden, Organisationen und Unternehmen, die ihren Webauftritt selbst administrieren.

Das Aufgabengebiet von Webmastern ist äußerst umfangreich, daher werden im Folgenden nur einige der wichtigsten Bereiche genannt. Mithilfe von Beschreibungssprachen wie HTML oder XML und speziellen Grafikprogrammen erstellen Webmaster das Layout von Websites. Sie wählen Bildmaterial aus und optimieren dies für die Darstellung im Web. Damit Websites auf verschiedenen Browsern dargestellt werden können, müssen Webmaster die Quellcodes optimieren. Zu den Aufgaben der Webmaster gehören auch die Strukturierung der Site mit Hilfe von Hyperlinks und die logische Anordnung der zugehörigen Dateien auf dem Server. Webmaster programmieren Skripte für dynamische Websites und multimediale Sites unter der Verwendung von Autorenwerkzeugen. Auf der Basis der Plattformen von Windows oder Unix/Linux installieren, konfigurieren und administrieren Webmaster verschiedene Arten von Internet-Kommunikationsservern und überwachen deren Sicherheit. Ein weiterer Aufgabenbereich ist die Verwaltung der Website in Bezug auf Internet-Suchmaschinen und Verzeichnisse. Als Hauptverantwortlicher für die technischen Fragen beantworten Webmaster entsprechende E-Mail-Anfragen.
Webmaster sind die Schnittstelle zwischen allen Bereichen eines Unternehmens und dessen Webauftritts. Entsprechend eng müssen sie mit allen Abteilungen zusammenarbeiten und über die internen Vorgänge im Bilde sein.

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© 2005 Daniel von der Helm