E-Commerce

E-Commerce, häufig auch "Electronic Business" genannt, beinhaltet im weitesten Sinne jegliche Art von geschäftlichen Transaktionen, bei denen die Transaktionspartner elektronische Kommunikationstechniken für die Leistungs-anbahnung, -vereinbarung oder -erbringung benutzen. Auch die Abwicklung innerhalb anderen geschlossenen Systeme wie Mailboxen oder mittels VPN (Virtual Private Network) wird gemeingültig als e-Commerce bezeichnet, sofern das Ziel eines wirtschaftlichen Vorteils verfolgt wird.

Die Vorteile liegen zum einen in der Flexibilität und zum anderen in der Reduktion der Transaktionskosten (z.B. bei der Akquisition und Präsentation) mit den Geschäftspartnern.
Aufgrund der hohen Anzahl der Internetanschlüsse hat sich E-Commerce vor allem zunächst im C2C (Consumer-To-Consumer) und B2C (Business-To-Consumer) Markt durchgesetzt. Häufig werden heutzutage ebenfalls Geschäftsanbahnungen und Ausschreibungen im B2B (Business-To-Business) Markt via Internet vorgenommen.
Im industriellen Bereich fallen zumeist aufwendige Recherchen und Außendienstbesuche weg, da der Kunde direkt technische Spezifikationen, Pläne, Lieferwünsche etc. abfragen kann.

Vorzüge:
  • Rund um die Uhr verfügbar bzw. erreichbar
  • Ausschaltung von mehreren Gliedern der üblichen Wertschöpfungskette (z.B. Zwischenhandel)
  • Zeitersparnis
  • Grenzüberschreitend
  • Bessere Preis- und Warenvergleichbarkeit
  • Preise und einzelner Mehrwertsteuersätze einzelner Produkte sind je nach Land unterschiedlich und somit gegebenenfalls günstiger
Problematik:
  • keine einheitliche Rechtsgrundlage
  • gesetzliche Einschränkungen (z.B. Import- und Exportbestimmungen)
  • Angst vor der Vorgehensweise im Ausland bei möglichen Problemen
  • Sprachbarrieren
  • Sicherheit, insbesondere Datenschutz
  • physische Einschränkungen (z.B. Sperrigkeit (und --> Versandspesen), Verderblichkeit)
© 2005 Daniel von der Helm